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HOSTELS
IN DEUTSCHLAND
Konzept - Geschichte - Aktuelle Entwicklung    

Hostels in Deutschland -
eine Auswahl

Hostels in Deutschland
„Backpacker network germany“ erstmals auf der ITB

Von der einheimischen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ist in den letzten Jahren eine neue Kategorie in der deutschen Beherbergungsszene entstanden. Häuser mit klangvollen Namen führen meist den Zusatz „Backpacker“ oder „Hostel“ im Namen. Begriffe, die manchem vielleicht von Reisen ins englischsprachige Ausland bekannt sind für preiswerte Unterkunft in lockerer internationaler Atmosphäre. Irgendwo zwischen Jugendherberge, Familienpension und Budget-Hotel haben sich die Häuser unter den städtischen Beherbergungsanbietern etabliert. Man übernachtet ab ca. 12 Euro pro Person im Mehrbettzimmer, ab 30 Euro bekommt man ein Einzelzimmer – und das meist mitten in der Stadt, ohne Mitgliedsausweis, ohne Alterbeschränkung. Jetzt haben sich die Häuser mit einer eigenen Website (www.backpackernetwork.de) und einem hostel-guidebook unter dem Namen „backpacker network germany“ eine gemeinsame Plattform geschaffen.


Zum Konzept und zur Geschichte

Ursprünglich richtet sich das Angebot der backpacker hostels speziell an Individualreisende in der „studentischen“ Altersgruppe zwischen ca. 20 und 30 Jahren aus verschiedensten Herkunftsländern, die sich meist auf längeren Urlaubsreisen befinden („Grand Tour“). Die Unterbringung in Mehrbettzimmern ermöglicht es, günstige Preise auch im Zentrum von Städten und touristischen Top-Destinationen anzubieten. Das Serviceangebot der Häuser ist auf die Bedürfnisse des Gästesegments ausgerichtet: Küchen zur Selbstversorgung, Waschmaschinen, Informationen zu individueller Erkundung der jeweiligen Stadt oder Region, eigene Bars oder Anschluss an benachbarte Gastronomie, TV/Video-Zimmer und Internet-Terminals für Gäste (kostengünstig - teilweise sogar kostenlos).

Die Anfänge der modernen Backpacker Hostels gehen zurück auf die 60-er Jahre mit der Hippie-Bewegung und deren Trips durch die Welt. Vor allem in Asien (Afghanistan, Indien, Thailand) und Australien entstanden die ersten Herbergen, in denen damals die Aussteiger aus den westlichen Industrienationen gemeinsam mit Extrem-Bergsteigern (Afghanistan, Tibet) und anderen Abenteuer-orientierten Reisenden unterkamen. Bald folgten den ersten Pionieren die breiteren Ströme von abenteuerlustigen und kulturell interessierten Weltenbummlern. Vor allem in Australien entstanden bis in die 80-er Jahre so viele Backpacker Hostels, dass sie heute gemeinsam mehr Betten anbieten als der dortige Jugendherbergsverband.

Mit den Reisenden kam die Idee bald zurück nach Europa. Vor allem in Großbritannien, aber auch in Frankreich und den Niederlanden eröffneten seit den 70-er Jahren die ersten europäischen Backpacker Hostels. Nordamerikanische, australische, aber auch europäische Globetrotter nahmen das Angebot dankbar an. Nach dem Mauerfall wurde auch Deutschland für die jungen Weltreisenden zunehmend attraktiv. Neben deren klassischen Zielen London, Paris, Rom, Amsterdam und den Sonnen-Destinationen Südeuropas liegt Deutschland mittlerweile im Zentrum ihrer Reiserouten, auf denen heute Berlin kaum jemals fehlt und die sich im Osten bis Krakau, Prag und Budapest erstrecken. Nicht zuletzt hat dazu auch die innereuropäische Preisentwicklung beigetragen, die touristische Leistungen in Deutschland heute mit Spanien und Italien in eine Preisklasse stellt (und Großbritannien den Luxus-Travellern überlässt). So eröffneten zu Anfang der Neunziger Jahre die ersten deutschen Häuser in Hamburg, München und Berlin. Heute findet man backpacker hostels in ganz Deutschland zwischen Lübeck und München und von Dresden bis Trier.


Aktuelle Entwicklung in Deutschland:
Entsprechend dem veränderten Reiseverhalten deutscher Einzelreisender – wohl vor allem durch positive Erfahrungen mit Backpacker Hostels auf Auslandsreisen - nimmt der inländische Markt in den letzten Jahren an Bedeutung zu. Auch beruflich motivierte Reisende (Messebauer, Seminarteilnehmer, ...) nehmen das Angebot immer häufiger an. Auch die Altersstruktur ist aufgebrochen, Familien mit Kindern, Ehepaare, die ihre „Grand Tour“ nach- oder wiederholen, und Städtereisende, zu denen sich das günstige Angebot und die entspannte Atmosphäre der Häuser herumgesprochen hat, erweitern die Altersgruppe. Als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage vor allem durch das deutsche Publikum aber auch aus verschiedenen Ländern Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas, wurden größtenteils die Kapazitäten erweitert. Dabei wurde auf veränderte Bedürfnisse eingegangen. Einzel- und Doppelzimmer, Frühstücksbuffets und Serviceangebote wie z.B. Fahrradverleih und Stadtführungen wurden ins Angebot aufgenommen. Durch die Kapazitätserweiterung sind die meisten Häuser inzwischen auch für Gruppen geeignet. Bei allen konzeptionellen Gemeinsamkeiten zeigt sich die Kreativität der einzelnen Betreiber in den Details der Umsetzung. So reicht die Spanne von kleinen familiären Häusern in deutschen Mittelstädten bis zu großen Komplexen mit mehreren hundert Betten. Der Gast in Berlin z.B. in einem VW-Käfer im Zimmer oder in der Hochzeitssuite in Dresden übernachten, oder in Hamburg eines der besten Frühstücksbuffets genießen.

Schon seit einiger Zeit arbeiten die deutschen backpacker hostels untereinander und mit ihren europäischen Kollegen eng zusammen. Auf der gemeinsamen Homepage der deutschen backpacker hostels www.backpackernetwork.de kann man Informationen zu einzelnen Häusern abrufen, findet Ansprechpartner, Reiseinfos und alle Details zu den vertretenen Hostels. Über verschiedene gemeinsame Reservierungssysteme im Internet kann man viele der Häuser auch direkt buchen, oder man gelangt über links auf ihre individuelle Homepage. Die nichtelektronische, aber nicht weniger informative Variante im Hosentaschenformat ist das Hostel-Guidebook von Backpacker Network Germany (kostenlos gegen frankierten Rückumschlag erhältlich).

 

Backpacker Network Germany Backpacker Network Germany e.V.
Postfach 16 01 38
60064 Frankfurt
Telefon 0049 176 40 123 032
E-Mail: sandra@backpackernetwork.de

 
 

Hostels in Deutschland - eine Auswahl...

Bamberg: Backpackers Bamberg
   
Berlin: Alcatraz backpacker Hostel
  Citystay
  Corner Hostel
  East Seven Berlin Hostel
  Eastern Comfort Hostel Boat 
  Heart of Gold Hostel
  Helter Skelter Hostel
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  Odyssee hostel
  Sunflower Hostel
  The Circus Hostel am Weinbergsweg
  U Inn Berlin
   
Bochum: Aleppo Hotel + Hostel
   
Bonn:   Max Hostel Bonn
   
Bremen: GastHaus Bremen
   
Dortmund: embedo hostel dortmund
   
Dresden: Lollis Homestay
  Mondpalast
   
Duisburg Dorms & Dorm City Hostel
   
Düsseldorf: Backpackers Düsseldorf
   
Erfurt OPERA Hostel
  re4-Hostel
   
Frankfurt: Five Elements Hostel Frankfurt
   
Freiburg: Black Forest Hostel
   
Garmisch-Partenkirchen: hostel 2962
   
Halle Citystationhostel
   
Hamburg: Schanzenstern
  Schanzenstern Altona
  Instant Sleep
  Backpackers St. Pauli
  Kastanien Hostel
   
Heidelberg: Steffis Hostel Heidelberg
   
Kiel: bekpek kiel
  Peanuts Hostel
   
Köln: Station Hostel
  Black Sheep Hostel
   
Königstein: Ferdinands Homestay
   
Leipzig: Central Globetrotter
  Hostel Sleepy Lion
   
München: Easy Palace City Hostel
   
Münster: Sleep Station
   
Nürnberg: Lette´m Sleep Hostel Nürnberg
   
Oberhausen: In Hostel Veritas
   
Osnabrück: Penthouse Backpackers
   
Plankenfels: Factory41
   
Regensburg: Brook Lane Hostel
   
Rostock: Hanse Hostel
  Bräckföst Hostel
   
Schwerin: Heintzes Töchter
   
Stralsund: Hostel Stralsund
   
Trier: Hille´s Hostel
   
Ulm: The Brickstone Hostel
   
Weimar: Labyrinth Hostel
   
Wernigerode: Harz Hostel
   
Würzburg: Babelfish Hostel